• Alida Bremer

    Alida Bremer

    autorin
    übersetzerin
    herausgeberin
    literaturwissenschaftlerin

Eine Uni – ein Buch - Olivas Garten an der Universität Duisburg-Essen

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Alle Hochschulen in Deutschland waren in der dritten Ausschreibungsrunde eingeladen, ein Buch zu bestimmen, über das ein Semester lang geredet und debattiert werden soll: Mit dem Wettbewerb wollen die Initiatoren den Austausch und die Identifikation aller Hochschulmitglieder und Mitarbeiter mit ihrer Hochschule stärken. Ob Erstsemester oder Fakultätsleiter, Professoren oder Verwaltungsmitarbeiter, die Mitglieder einer Hochschule sollen über das ausgewählte Buch ins Gespräch kommen und sich für ein gemeinsames Thema begeistern. Die zehn besten Ideen und Aktionen werden mit jeweils 10.000 Euro prämiert. Die Projektförderung beginnt mit dem Sommersemester 2019.

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Deutscher Jugendtheaterpreis 2018

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Der Deutsche Jugendtheaterpreis 2018 geht an 
Dino Pešut (Kroatien) für »Der (vorletzte) Panda oder Die Statik«,
in der Übersetzung von Alida Bremer.

In der Laudatio für Fabrice Melquiot lobte Karola Marsch stellvertretend für die Jury das Stück als
große Tragödie um Liebe, Macht und Herrschaftsansprüche für Kinder. Die Konstruktion des Textes sei ungewöhnlich im Theater für Kinder und überaus bemerkenswert: Melquiot greife zu mythischen, archaischen Gestalten und verschaffe den Kinderfiguren einen eigenen, von der Außenwelt unantastbaren Raum.

In der Jury-Laudatio für Dino Pešut würdigte Christoph Macha das Stück als eines der politischsten des aktuellen Jugendtheaters. Modellhaft verhandele es am Beispiel der gesellschaftlichen Konflikte in Kroatien die großen Krisen der Demokratie, Turbo-Kapitalismus, Angst vor dem Fremden sowie den Verlust von menschlichen Werten. Das Stück mache in messerscharfen Sätzen und knappen Repliken sehr deutlich: Leute, wir müssen aufstehen!

Brücke Berlin Theaterpreis 2018

Den erstmals vergebenen Brücke Berlin Theaterpreis, mit zweimal 5.000 Euro dotiert, erhalten die serbische Autorin Iva Brdar und ihre Übersetzerin Alida Bremer für das Stück „Daumenregeln“ (Rowohlt Theaterverlag), das im Juni im Schauspiel Stuttgart in deutscher Erstaufführung inszeniert worden ist.

Das Jurymitglied Jürgen Jakob Becker (Literarisches Colloquium Berlin) erläutert: „(...). Iva Brdar folgt in ihrem Theaterstück „Daumenregeln“ der Tramptour zweier junger Frauen ins südliche Osteuropa. In einer weitgehend menschenleeren Landschaft begegnen die Protagonistinnen ebenso skurrilen wie scharf umrissenen Figuren, die sich aus Bruchstücken einstiger Lebensentwürfe eine neue Existenz zusammen zimmern. So entsteht ein surreales Roadmovie; alle fahren mit, niemand weiß woher, niemand weiß wohin. Geschrieben ist das eindringliche Stück in vibrierenden Versen, von Alida Bremer in ein suggestives Deutsch übersetzt.“

Die Preisverleihung findet am 25. September 2018 um 19 Uhr im Deutschen Theater Berlin statt.

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Liebesroman mit dem Internationalen Literaturpreis ausgezeichnet

sajko liebes romanIvana Sajko führt uns in einen Krieg zwischen Küche und Schlafzimmer: Er, ein arbeitsloser Humanist, versucht die Welt zu verändern und einen Liebesroman zu schreiben. Sie, eine passable Schauspielerin, hat den sicheren Job im Theater gekündigt und kümmert sich um das gemeinsame Kind. Er ist berauscht, sie ist besorgt. Beide kreisen sie umeinander und dem Abgrund entgegen.

"Ivana Sajkos wuchtige Worte erzeugen explosive Helle. Alida Bremer, die wichtige Vermittlerin kroatischer Literatur ins Deutsche, hat für sie eine mitreißende Sprache gefunden. — Die Jury"

Ausgezeichnet mit dem Internationalen Literaturpreis 2018